Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ist ein Hersteller von Automobilen mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen und eine 50,1-prozentige Tochtergesellschaft der Porsche Automobil Holding SE. Ursprung des Unternehmens ist ein 1931 von Ferdinand Porsche in Stuttgart gegründetes Konstruktionsbüro. Ferdinand Porsche war lange Zeit Angestellter bei verschiedenen Unternehmen. Am 1. Dezember 1930 machte er sich in Stuttgart, Kronenstraße 24 mit einem eigenen Konstruktionsbüro selbstständig, das am 25. April 1931 als Dr. Ing. h.c. F. Porsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Konstruktionen und Beratungen für Motoren und Fahrzeugbau im Register für Gesellschaftsfirmen eingetragen wurde. Die Firmenanteile lagen zu 70 % bei Porsche, zu 15 % bei dem Kaufmann und Rennfahrer Adolf Rosenberger und zu 15 % bei Porsches Schwiegersohn, dem Wiener Rechtsanwalt Anton Piëch.
Der Gründer, Ferdinand Porsche, brachte bereits erhebliches Know-How mit: Zunächst hatte er im Ersten Weltkrieg Erfahrungen bei der Entwicklung von Fahrzeugen für das Militär gesammelt, in den 20er Jahren war er für diverse Unternehmen als Konstrukteur tätig. Dazu zählen die Daimler-Motoren-Gesellschaft bzw. etwas später Daimler-Benz, ebenfalls in Stuttgart ansässig.
Als einer der ersten Aufträge entwickelte das Konstruktionsbüro 1931 einen Kleinwagen (Porsche Typ 12) für Zündapp in Nürnberg. Ab 1934 konstruierte das Büro im Auftrag des Reichsverbandes der Automobilindustrie den deutschen Volkswagen, später auch KdF-Wagen bzw. VW Käfer genannt. Dieser Auftrag sowie die daraus folgende Stellung als Konstruktionsbüro der neu gegründeten Volkswagenwerk G.m.b.H., in der Ferdinand Porsche Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrats war, entwickelte sich zur wirtschaftlichen Basis des Konstruktionsbüros.
Das erste Auto aus dem Hause Porsche ist der 356 Nr.1 Roadster gewesen, der in einer Mini-Serie von ganzen 47 Stück bis 1950 gefertigt wurde. Das Auto wurde bis zu diesem Zeitpunkt nicht in Stuttgart, sondern in Gmünd in Österreich gebaut, eine Folge des Bombenkrieges, der 1944 zu dem Beschluss führte, die Gesellschaft zu evakuieren. Im Jahr 1950 startete Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen die Produktion, 400 Fahrzeuge des Modells 356 wurden produziert ...
weiter lesenDie Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ist ein Hersteller von Automobilen mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen und eine 50,1-prozentige Tochtergesellschaft der Porsche Automobil Holding SE. Ursprung des Unternehmens ist ein 1931 von Ferdinand Porsche in Stuttgart gegründetes Konstruktionsbüro. Ferdinand Porsche war lange Zeit Angestellter bei verschiedenen Unternehmen. Am 1. Dezember 1930 machte er sich in Stuttgart, Kronenstraße 24 mit einem eigenen Konstruktionsbüro selbstständig, das am 25. April 1931 als Dr. Ing. h.c. F. Porsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Konstruktionen und Beratungen für Motoren und Fahrzeugbau im Register für Gesellschaftsfirmen eingetragen wurde. Die Firmenanteile lagen zu 70 % bei Porsche, zu 15 % bei dem Kaufmann und Rennfahrer Adolf Rosenberger und zu 15 % bei Porsches Schwiegersohn, dem Wiener Rechtsanwalt Anton Piëch.
Der Gründer, Ferdinand Porsche, brachte bereits erhebliches Know-How mit: Zunächst hatte er im Ersten Weltkrieg Erfahrungen bei der Entwicklung von Fahrzeugen für das Militär gesammelt, in den 20er Jahren war er für diverse Unternehmen als Konstrukteur tätig. Dazu zählen die Daimler-Motoren-Gesellschaft bzw. etwas später Daimler-Benz, ebenfalls in Stuttgart ansässig.
Als einer der ersten Aufträge entwickelte das Konstruktionsbüro 1931 einen Kleinwagen (Porsche Typ 12) für Zündapp in Nürnberg. Ab 1934 konstruierte das Büro im Auftrag des Reichsverbandes der Automobilindustrie den deutschen Volkswagen, später auch KdF-Wagen bzw. VW Käfer genannt. Dieser Auftrag sowie die daraus folgende Stellung als Konstruktionsbüro der neu gegründeten Volkswagenwerk G.m.b.H., in der Ferdinand Porsche Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrats war, entwickelte sich zur wirtschaftlichen Basis des Konstruktionsbüros.
Das erste Auto aus dem Hause Porsche ist der 356 Nr.1 Roadster gewesen, der in einer Mini-Serie von ganzen 47 Stück bis 1950 gefertigt wurde. Das Auto wurde bis zu diesem Zeitpunkt nicht in Stuttgart, sondern in Gmünd in Österreich gebaut, eine Folge des Bombenkrieges, der 1944 zu dem Beschluss führte, die Gesellschaft zu evakuieren. Im Jahr 1950 startete Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen die Produktion, 400 Fahrzeuge des Modells 356 wurden produziert. Bis 1965, dem Jahr, welches das Ende der Produktion brachte, belief sich die gesamte Stückzahl auf 76.302.
Dem 356 ist der 911 gefolgt, jenes Fahrzeug, das den Nimbus Porsche mitbegründet hat und das mit Abstand bekannteste Auto des Herstellers darstellt. Nicht immer ist die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens sorgenfrei verlaufen: Ende der 80er Jahre lastete ein schwacher Dollarkurs auf dem wirtschaftlichen Ertrag, Anfang der 90er Jahre schrieb Porsche sogar rote Zahlen. Dem ist allerdings eine brillante Entwicklung gefolgt, die dem Konzern den Ruf des rentabelsten Autoherstellers rund um den Globus eintrug.
Porsche war in vielen Bereichen des Rennsports sehr erfolgreich. Das Ansehen von Porsche basiert nicht nur auf den Höchstleistungen der Motoren, sondern auch auf der Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Das Design von Porsche-Fahrzeugen ist im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Ferrari weit weniger aggressiv und mehr auf Alltagstauglichkeit ausgelegt.
Viele Firmen aus der Fahrzeugbranche suchen Rat von Porsche bei der Entwicklung neuer Modelle und insbesondere bei der Entwicklung von Motoren. Solche Entwicklungs-Auftragsarbeiten werden durch die Porsche Engineering Group durchgeführt, eine hundertprozentige Tochter der Porsche AG, die vor allem auf das Entwicklungszentrum in Weissach zurückgreift. Dort werden auch die Serienfahrzeuge entwickelt.
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