Die Geschichte Hondas ist eng verbunden mit dem Lebensweg seines Gründers, Soichiro Honda. Honda wurde 1906 geboren und konzentrierte sich sein Leben lang auf die Entwicklung von Motoren. Heute ist das Unternehmen Honda, gelistet im Nikkei 225, ein Konzern, der Automobile, Motorräder, Außenbordmotoren und Motorgeräte für den Weltmarkt entwickelt, fertigt und vermarktet. Die Tochterfirma Honda Aircraft Company baut außerdem auch ein Geschäftsreiseflugzeug. Gemessen am Börsenwert ist Honda der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt.
Gleichzeitig ist Honda mit einer Jahresproduktion von 22 Millionen Motoren der größte Motorenhersteller der Welt. In seinen Fertigungsstätten in 30 Ländern der Welt beschäftigt Honda rund 179.000 Mitarbeiter. Hauptsitz der Firma ist Tokio. Die Konzernverwaltung der Honda Deutschland GmbH und die deutsche Entwicklungsabteilung befinden sich in Offenbach am Main.
Honda wurde am 24. September 1948 gegründet und trägt den Namen des Gründers, Sōichirō Honda. Am Anfang der Firmengeschichte produzierte Honda Motoren zum Antrieb von Fahrrädern.
Soichiro Honda starte seine Karriere als Mechaniker. Von seinem damaligen Arbeitgeber erhielt er die Chance, eine Zweigfiliale in Hamamatsu aufzubauen. Soichiro Honda konnte sich selbständig machen und gleichzeitig wieder in seine Heimatregion als Jungunternehmer zurückkehren.
Durch sein technisches Wissen und schnell durchgeführte Reparaturen erwarb er sich einen guten Ruf und konnte sich innerhalb kurzer Zeit in Hamamatsu etablieren. Gleichzeitig begann er, sich Hintergrundwissen an der Technischen Hochschule in Hamamatsu anzueignen.
Neben Toyota ist Honda einer der wenigen unabhängigen japanischen Automobil- und Motorradhersteller. Dies ist begründet in der Tatsache, dass das Unternehmen während der Restrukturierung des internationalen Auto- und Motorradmarktes erfolgreich war und es geschafft hat, nicht mit anderen Unternehmen fusionieren zu müssen oder durch Akquisitionen fremder Investoren seine Unabhängigkeit zu verlieren.
In den siebziger Jahren waren die harten Zeiten der Nachkriegszeit vorüber. Man hatte sich wieder mit dem nötigen Inventar im Haushalt eingedeckt, und wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlaubten, ein Motorrad als Fortbewegungsmittel gekauft ...
weiter lesen Die Geschichte Hondas ist eng verbunden mit dem Lebensweg seines Gründers, Soichiro Honda. Honda wurde 1906 geboren und konzentrierte sich sein Leben lang auf die Entwicklung von Motoren. Heute ist das Unternehmen Honda, gelistet im Nikkei 225, ein Konzern, der Automobile, Motorräder, Außenbordmotoren und Motorgeräte für den Weltmarkt entwickelt, fertigt und vermarktet. Die Tochterfirma Honda Aircraft Company baut außerdem auch ein Geschäftsreiseflugzeug. Gemessen am Börsenwert ist Honda der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt.
Gleichzeitig ist Honda mit einer Jahresproduktion von 22 Millionen Motoren der größte Motorenhersteller der Welt. In seinen Fertigungsstätten in 30 Ländern der Welt beschäftigt Honda rund 179.000 Mitarbeiter. Hauptsitz der Firma ist Tokio. Die Konzernverwaltung der Honda Deutschland GmbH und die deutsche Entwicklungsabteilung befinden sich in Offenbach am Main.
Honda wurde am 24. September 1948 gegründet und trägt den Namen des Gründers, Sōichirō Honda. Am Anfang der Firmengeschichte produzierte Honda Motoren zum Antrieb von Fahrrädern.
Soichiro Honda starte seine Karriere als Mechaniker. Von seinem damaligen Arbeitgeber erhielt er die Chance, eine Zweigfiliale in Hamamatsu aufzubauen. Soichiro Honda konnte sich selbständig machen und gleichzeitig wieder in seine Heimatregion als Jungunternehmer zurückkehren.
Durch sein technisches Wissen und schnell durchgeführte Reparaturen erwarb er sich einen guten Ruf und konnte sich innerhalb kurzer Zeit in Hamamatsu etablieren. Gleichzeitig begann er, sich Hintergrundwissen an der Technischen Hochschule in Hamamatsu anzueignen.
Neben Toyota ist Honda einer der wenigen unabhängigen japanischen Automobil- und Motorradhersteller. Dies ist begründet in der Tatsache, dass das Unternehmen während der Restrukturierung des internationalen Auto- und Motorradmarktes erfolgreich war und es geschafft hat, nicht mit anderen Unternehmen fusionieren zu müssen oder durch Akquisitionen fremder Investoren seine Unabhängigkeit zu verlieren.
In den siebziger Jahren waren die harten Zeiten der Nachkriegszeit vorüber. Man hatte sich wieder mit dem nötigen Inventar im Haushalt eingedeckt, und wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlaubten, ein Motorrad als Fortbewegungsmittel gekauft. Soichiro Honda wollte sich nach seinem weltweiten Erfolg mit den Motorrädern der neuen Herausforderung des Automobilbaus stellen und begann sofort, an zwei unterschiedlichen Modellen zu arbeiten. Auf der einen Seite dachte er an einen kleinen Pick-up, bei dem die Nützlichkeit ganz im Vordergrund stand. Er wurde angetrieben von einem Vierzylinder mit 354 Kubikmotor, der 30 PS entwickelte. Auf der anderen Seite konstruierte er einen Zweisitzer, der ganz konsequent auf das Vergnügen der Insassen ausgelegt wurde. Das besondere dieses Fahrzeugs lag in der Antriebsmechanik: Der Roadster wurde über zwei Ketten über die Hinterachse angetrieben. Der Motor jedoch wich von der Konstruktion her gesehen nicht sonderlich von den Pick-up Modellen ab.
Wie früher bei den Motorrädern versuchte Honda nun über den Motorsport, die Formel 1, seine neue Fahrzeugsparte bekannt zu machen, ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu beweisen. Deswegen bestritt Honda 1964 seinen ersten Grand Prix mit einem komplett selbst entwickelten Rennwagen. Nach einem Jahr gewann Honda den ersten Grand Prix in Mexiko. Ohne den Weltmeistertitel errungen zu haben, zog sich Honda sechs Jahre später aus der Formel 1 zurück.
In der Zwischenzeit sind weltweit Honda-Fabriken aufgebaut worden. Honda hat sich zu einem "Global Player" entwickelt. Das Unternehmen wird im Sinne von Soichiro Honda innovativ weitergeführt. Es beteiligt sich an der Erforschung neuer Technologien, wie zum Beispiel der Nutzung von Solarenergie im Kraftfahrzeugbau oder der Entwicklung des Airbags für die Passagiere. Daraus resultiert ein weltweites Image, das das Unternehmen als einen technisch und ökologisch fortschrittlichen Fahrzeug- und Motorenhersteller zeigt.
Um das Unternehmen für die Zukunft zu rüsten, führte man eine Diversifikation der drei Produktbereiche Auto, Motorrad und Power Products ein. Power Products sind Landmaschinen, Bootsmotoren und Generatoren. Jeder Bereich kann spezielle Problemlösungen erstellen und trotzdem die Synergien des ganzen Unternehmens nutzen, zum Beispiel die firmeneigenen Patente. Genauso differenziert Honda heute nach vier selbständigen Weltregionen: Japan, Amerika, Asien/Ozeanien und Europa/Nahost/Afrika. Daraus resultieren nicht nur eine lokale Beschaffungspolitik sowie Marktforschung und Produktion vor Ort, sondern auch eigenes Engagement in den Bereichen Entwicklung, Motoren und Autotypen. Honda ist so in der Lage, für jeden Markt der Welt maßgeschneiderte Automobile und Motorräder zu bauen. Honda hat in den letzten 7 Jahren als einziger japanischer Hersteller die Verkaufszahlen in Japan steigern können. Im selben Zeitraum stiegen die Honda-Aktien gegen den Trend um das zweieinhalbfache. Honda ist auch eigenständig für die Zukunft gerüstet.
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